netzwerkeln #4 – Instagram

netzwerkeln #4 – Instagram

Auf unserer Städtereise durch das Land der Social Media beschäftigten wir uns in dieser Woche mit dem Mikroblogging-Dienst Instagram. Die Entdeckeraufgabe kam mir sehr entgegen, weil ich schon hin und wieder meine Smartphone-Schnappschüsse in dieser Foto-Plattform teile.

Mein “aktueller Lieblingsblickwinkel”

Möglichkeiten, Instagram sowohl in privater als auch beruflicher Hinsicht zu nutzen, gibt es viele. Zahlreiche Bibliotheken informieren Nutzer über ihre Instagram-Accounts über das aktuelle Geschehen, beteiligen sich an Aktionen, um auf kreative Art ihre Angebote darzustellen und treten auch mit den Abonnenten in Interaktion.

Aus meiner Sicht können sich öffentliche Bibliotheken hier vielfältiger betätigen. Ihre Benutzer sind in der Regel weniger festgelegt, welche Medien sie ausleihen möchten (“Ich hätte gern ein schönes Buch. Welches können Sie mir empfehlen?”) und sind über ein breites Angebot an Medien, Aktionen und Veranstaltungen besser zu erreichen. Benutzer wissenschaftlicher Bibliotheken haben in der Regel wenige Fachgebiete und -themen, zu denen sie Unterlagen und Auskünfte erwarten.

Instagram-Beiträge können genutzt werden, um auf Datenbanken hinzuweisen, Benutzungsanleitungen zu geben oder mit Einblicken in die Häuser und die Arbeit der Angestellten vermeintliche Benutzungshemmnisse zu überwinden. Beispielsweise könnte mit einer kleinen Bilderserie der Weg vom Anschaffungsvorschlag eines Buches dokumentiert werden bis hin zu dem Moment, in dem es ins Regal gestellt wird. Oder auch, welche Recherchemöglichkeiten Fachdatenbanken bieten und in welchen Schritten Einzelarbeitsräume (Carrels) gebucht werden können.

Zur Darstellung meiner Interessen nutze ich Instagram schon gelegentlich, etwa, um auf verlassene Orte (Lost Places) oder tolle Landschaften hinzuweisen, die wir auf unseren Familienausflügen entdecken. Filter zur Bildbearbeitung verwende ich sehr selten, weil ich meine Eindrücke gern so teilen möchte, wie ich sie selbst erlebt habe (auch wenn das meist nur annähernd möglich ist) und Bildbearbeitungen die Aufnahmen zwar professioneller oder eindrucksvoller wirken lassen kann, aber die Realität eher weniger wiedergeben.

Instagram-Stories habe ich bisher noch nicht erstellt. Man teilt Eindrücke, die nicht dauerhaft gesehen werden sollen, weshalb ich sie für öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken eher ungeeignet finde. Das Verhältnis von Aufwand und Nutzen erscheint mir nicht so günstig, denn das Ergebnis des Arbeitsaufwandes ist nur kurze Zeit zu sehen.

Übrigens, noch eine Anregung für die anderen Reiseteilnehmer, es gibt sehr praktische WordPress-Plugins, mit denen man Instagram-Beiträge automatisch im eigenen Blog teilen kann. Ich nutze das Plugin “Smash Balloon Instagram Feed” und komme recht gut damit zurecht. Es ist funktional und man muss sich nicht ewig lang mit den Einstellungen rumschlagen.

Ein Gedanke zu „netzwerkeln #4 – Instagram

  1. Hallo,

    wieder mal ein toller Beitrag. In meiner Lektion bin ich nicht genauer auf die Option eingegangen, auch mehrere Bilder gleichzeitig hochzuladen, um so einen dauerhaften Eindruck, z. B. von einer Veranstaltung oder so zu posten.
    Stories sind glaube gut geeignet, um Ankündigungen für Veranstaltungen vorzunehmen, Neuerungen einzuleiten oder für temporäre Angebote Anleitungen zu geben. Toll wäre natürlich, wenn man den Zeitrahmen für so eine Story selbst definieren könnte, aber das gibt es derzeit noch nicht.
    Die Einstellung zu den Filtern kann ich nachvollziehen, da es ganz offensichtlich schon ein ziemlich klares Konzept für den privaten Account gibt.
    Ich habe den Text gelesen und auch für mich nochmal einiges zum Nachdenken gefunden. Danke. (DB)

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