Kein Speiseeis für Schüler – Amtsblätter als Quellen der Familienforschung

Kein Speiseeis für Schüler – Amtsblätter als Quellen der Familienforschung

Amtliche Nachrichten- oder Mitteilungsblätter landen in aller Regelmäßigkeit in unseren Briefkästen. Viele schenken ihnen wenig Beachtung, weil sie oft Verordnungen der Kommune oder des Kreises enthalten, die umständlich formuliert sind und mit Paragrafen um sich werfen. Alte Amtsblätter können für uns Familienforscher aber interessante Quellen darstellen, weil sie die Rahmenbedingungen im Lebensalltag unserer Vorfahren beschreiben. Für Forschende wird der Zugang zu den Blättern immer komfortabler, weil sie an vielen Stellen digitalisiert werden, wie beispielsweise an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek…

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Historische Adressbücher Thüringens

Historische Adressbücher Thüringens

Heuten kommen wohl die Wenigsten auf die Idee, zum Telefon- oder Adressbuch zu greifen, wenn sie Bekannte besuchen wollen, eine Postkarte verschicken möchten oder die Telefonnummer ihres Zahnarztes suchen. Früher, als man seine Kontakte noch nicht im Smartphone speichern oder mal eben danach “googeln” konnte, griff man zu gedruckten Verzeichnissen. Familienforscher nutzen gern (historische) Adressbücher, um nach Vorfahren zu suchen. Daraus erfahren wir, wo genau sie wohnten und in der Regel auch, welchem Beruf sie nachgingen. Adressbücher beinhalten oftmals auch…

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Dose gesucht, Denkmal gefunden

Dose gesucht, Denkmal gefunden

Unsere kleine Sonntagswanderung führte uns heute nach Waldeck im Saale-Holzland-Kreis. Ein Geocache, der schon seit fast 13. Jahren hier versteckt liegt, war der Anlass zur Erkundung einer uns bis dahin völlig unbekannten Gegend. Auf unserem Weg hinein in einen wunderbar urigen, naturbelassenen und abenteuerlichen Wald entdeckten wir in ruhiger Ortslage eine Gedenkstätte zur Erinnerung an jene Waldecker, die in den beiden Weltkriegen gefallen sind. Solche Orte des Gedenkens werden sehr unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. In den Zeiten ihrer Entstehung hatten…

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netzwerkeln #5 – Berufliche Netzwerke

netzwerkeln #5 – Berufliche Netzwerke

Neben den millionenfach genutzten Sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram gibt es verschiedene berufliche Netzwerke. Mit diesen beschäftigen wir uns in dieser Woche im Social-Media-Kurs netzwerkeln. Ein Netzwerk zum Publizieren und Verbreiten von Veröffentlichungen (wie ResearchGate oder Academia.edu benötige ich nicht, deshalb habe ich mir zwei Plattformen näher angesehen, von denen die meisten sicher schon gehört haben: LinkedIn und Xing. Xing nutzte ich im letzten Jahr, um mir ein Bewerbungsprofil anzulegen. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, Suchaufträge für Jobangebote…

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netzwerkeln #4 – Instagram

netzwerkeln #4 – Instagram

Auf unserer Städtereise durch das Land der Social Media beschäftigten wir uns in dieser Woche mit dem Mikroblogging-Dienst Instagram. Die Entdeckeraufgabe kam mir sehr entgegen, weil ich schon hin und wieder meine Smartphone-Schnappschüsse in dieser Foto-Plattform teile. Möglichkeiten, Instagram sowohl in privater als auch beruflicher Hinsicht zu nutzen, gibt es viele. Zahlreiche Bibliotheken informieren Nutzer über ihre Instagram-Accounts über das aktuelle Geschehen, beteiligen sich an Aktionen, um auf kreative Art ihre Angebote darzustellen und treten auch mit den Abonnenten in…

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netzwerkeln #3 – Facebook

netzwerkeln #3 – Facebook

Die dritte Etappe der kleinen Städtereise ins Land der Social Media führte unsere Reisegruppe zu Facebook. Das 2004 von Mark Zuckerberg gegründete soziale Netzwerk wird zusehends weniger genutzt, die Mitgliederzahl von etwa 2,5 Milliarden ist trotzdem noch sehr beeindruckend. In letzter Zeit nutzte ich Facebook ausschließlich privat, deshalb war ich sehr neugierig, wie sich Bibliotheken dort präsentieren. Der Deutsche Bibliotheksverband ist bei Facebook natürlich vertreten. Hier wird auf Termine und Projekte hingewiesen, Beiträge aus Funk und Fernsehen (bzw. auf digitalen…

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Auf Spurensuche in Hamburg

Auf Spurensuche in Hamburg

Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage, wie es kam, dass meine Ururgroßmutter Ida Meyer am 21. Juli 1869 in Hamburg geboren wurde. Erst glaubte ich an einen Lesefehler, stammte ihr Vater, der Tischler Johann Carl August Meyer, doch aus dem thüringischen Gehren. Aber gleich in zwei Familienstammbüchern ist zu lesen, dass Ida in der Elbmetropole das Licht der Welt erblickte. Also bat ich einen erfahrenen Vereinsfreund um Rat (Danke Falk!). Er vermittelte mich an einen Hamburger Genealogen. Von diesem…

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netzwerkeln #2 – Twitter & Co.

netzwerkeln #2 – Twitter & Co.

Von den bisherigen Hausaufgaben des “netzwerkeln”-Online-Kurses fällt mir jene der aktuellen Woche am schwersten. Die Lektion dreht sich um Microblogs. Mit dem Begriff kann sicher nicht jeder etwas anfangen. Aber wer in diesem Jahrtausend seine eigenen vier Wände hin und wieder verlassen hat und/oder mit einigen der beinahe acht Milliarden Menschen auf dem Erdenball kommunizierte, hat schon einmal etwas von Twitter gehört. Seit 14 Jahren “zwitschern” sich Millionen Nutzer des Microblogging-Dienstes einander zu. Meine “Twitter-Karriere” spiegelt recht gut mein Verhältnis…

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netzwerkeln #1 – Cafébesuch erwünscht

netzwerkeln #1 – Cafébesuch erwünscht

Corona, Home Office – dieser Begriffe wird man so langsam überdrüssig. Aber die aktuelle Situation bietet einigen von uns die Möglichkeit, sich mit Dingen zu beschäftigen, für die im “normalen” (Arbeits-)Alltag wenig Zeit bleibt. Auf Empfehlung meiner Beschäftigungsstelle, wie die Zeit zu Hause aktiv und weiterbildend genutzt werden kann, folgte ich einer Reiseempfehlung ins Land der Social Media. Der Online-Kurs “netzwerkeln” richtet sich speziell an Kolleginnen und Kollegen wissenschaftlicher Bibliotheken. Reisen fetzt, erst recht in dieser tourismusverkümmernden Zeit. Da mich…

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Lesetipp: Der Tätowierer von Auschwitz

Lesetipp: Der Tätowierer von Auschwitz

Die “Corona-Krise” ist allgegenwärtig. Minütlich werden Infektionszahlen und Todesraten aktualisiert, Klopapier gehamstert, Corona-Partys aufgelöst, ein Alltag zwischen Kinderbetreuung und Home Office versucht – aber auch Hilfsangebote angeboten und aus der Not Tugenden gemacht. Die Gesellschaft ist dabei, sich neu zu finden. Es ist vielleicht eine ungewöhnliche Zeit dafür und doch gibt es keine unpassenden Momente, sich zu vergegenwärtigen, dass unsere Eltern- und Großelterngenerationen Zeiten erlebten, mit denen verglichen die Corona-Krise (zumindest heute und in unseren Breitengraden) als Luxusproblem erscheint. Wir…

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